Nächster Termin: 08. – 10. September 2017

Alle Kinder der 3.-6. Klasse unserer Kirchgemeinde sind dazu eingeladen. Unser Thema: „Natur pur“

Rückblick 2016

Trans war wieder eine Reise wert. Bis zum letzten Platz war das Lagerhaus gefüllt mit fröhlichen Kindern und einem aufgestellten Team. „Bist du noch ganz bei Sinnen?» so hiess unser Thema. Es ging also um unsere fünf Sinne. Nach dem Lotto am Freitag Abend hatten Reto und Charly ein Nachtspiel vorbereitet. Alle mussten in den Wald, um gut versteckte «Schätzte» zu finden. Die «Schätze» waren unsere Konfirmandinnen. Da war vor allem der Hörsinn gefragt. Am Samstag Morgen erzählten die Erwachsenen des Teams in einem Theaterstück die biblische Geschichte von dem blinden Barthimäus, den Jesus heilte. Wir redeten darüber, wie es ist wenn wir einem Blinden begegnen. Machen wir einen grossen Bogen, weil er oder sie anders ist oder grüssen wir freundlich. Auch Barthimäus wollte behandelt werden wie jeder andere Mensch auch.

Anschliessend waren in den Workshops unsere 5 Sinne gefragt. Prisca Allemann forderte uns mit einem Hörmemory heraus. Reto hatte eine Taststrasse im abgedunkelten Keller aufgebaut sowie eine Tastbox. Ein Gemälde entstand unter der künstlerischen Anleitung von Pascal Bott: mit verbundenen Augen zeichnete jeder auf die Leinwand ein Haus. Das «Kunstwerk» ist im KGH zu besichtigen. Monika Todon testete unser Richorgan und Corina Nuccillo unseren Geschmackssinn. Mathias Solenthaler hatte einen Koffer mit Spiele «für Blinde» mit. Unsere Konfirmandinnen Mara und Alessia hatten einen Rollstuhlparcour auf der Wiese vorbereitet. Wir erlebten, wie es ist, in einem Rollstuhl zu sitzen und auf Hilfe angewiesen zu sein. Andrin und Charly Hirsch hatten einen Blindenparcour aufgebaut, der unseren Gleichgewichtssinn herausforderte.

Nach dem Mittagessen lud uns das sommerliche Wetter zu einer Seifenrutsch-Party ein. Was für ein Spass! Am Nachmittag waren Wettkämpfe zwischen den Rotznasen, Langfingern, Schleckermäulern, Adleraugen, Ohrwürmern und Tollpatschen angesagt. Nach dem Lagerfeuer waren alle Duschen belegt, denn am Abend fand das grosse Ereignis statt, was besonders bei den Mädchen grosse Aufregung auslöst: die Disco!

Das Wochenende in Trans beendeten wir mit dem Gottesdienst in der kleinen, alten Dorfkirche in Trans, die uns die Transer Gemeinde immer zur Verfügung stellt. Herzlichen Dank dafür. Danken möchte ich vor allem meinem grossartigen Team, welches mich seit Jahren zuverlässig begleitet und mir mit Ideen zur Seite steht: Reto, Prisca, Charly, Corina, Mathias, Monika, Pascal. Ein grosses Dankeschön geht an Francesca und Kyra Bärlocher, die uns wieder hervorragend verköstigt haben und an unsere Konfirmanden: Mara, Alessia und Andrin, sowie an alle Mütter, die uns mit Zopf und leckeren Kuchen verwöhnt haben.

Rückblick 2013

Ein sonniges Wochenende erlebten die Schüler der 3.- 6. Klasse in Trans vom 20.- 22. September. Wir machten uns „auf den Weg nach Ägypten„, lernten die Hieroglyphen-Schrift kennen, bauten Pyramiden, mussten Labyrinthe durchqueren, stellten wohlduftende Salben nach dem Vorbild der Cleopatra her, bauten Klip-Klaps und Backsteine und wickelten Mumien. Die bib- lische Erzählung von Mose in Ägypten und der Auszug des Volkes Israel aus Ägypten begleitete uns durch die Tage und wurde im Sonntagsgottesdienst noch einmal lebendig. Am Nachmittag war das Wickeln einer  Mumie eine sehr lustige Angelegenheit. Das Lagerfeuer vor dem Haus und die Disco am Samstag Abend sind beliebte Höhepunkte. Doch diesmal waren die meisten schon vor dem letzten Lied müde, denn die Nacht zuvor war wohl für einige sehr kurz. Für das leibliche Wohl sorgte wieder unsere wunderbare Köchin Francesca Bärlocher. Danken möchte ich herzlich meinem Team, welches mich schon viele Jahre begleitet: Prisca Allemann, Reto Bürkli, Corina Nuccillo, Mathias Solenthaler, Monika Todon, Charly Hirsch, Francesca Bärlocher und den Konfirmanden Luca, Andrea und Dominik.

Rückblick 2012

Brücken bauen“ so hiess unser Thema am Wochenende in Trans, das wir mit 46 Kindern verbrachten. Und wieder hatten wir schönes Wetter, als wir am Freitag, den 7. September in Trans ankamen. Nachdem jeder sein Zimmer und sein Bett gefunden hatte, gab es Abendessen. Danach war gemeinsames Singen angesagt. Wie jedes Jahr spielten dann die Konfirmanden Pascal, Florian und Mathias mit uns Lotto, während Reto und Charly das Nachtspiel vorbereiteten. Gegen 21 Uhr verliessen wir also das Haus und verwandelten uns zu Goldgräbern. Am Samstag Morgen erfuhren wir, dass das Bündner Land die schönsten Brücken hat. Na, welche fallen Ihnen da spontan ein? Wir diskutierten darüber, was „Brücken bauen“ bedeuten könnte – im übertragen Sinn. Danach begannen die Workshops: wir bauten Brücken aus Papier mit Charly, eine Hängebrücke aus Holz mit Prisca und Florian, mit Reto und Mathias wurden zwei tolle Kugelbahnen aus Papprollen ausgeklügelt. Monika Todon und Christina Thullen knüpften mit uns Freundschaftsbänder. Corina und Pascal übten mit uns Geschicklichkeit auf dem Slac und Francesca Bärlocher verwöhnte uns mit Köstlichkeiten. Am Nachmittag waren Wettkämpfe angesagt – und es war so heiss!! Bei herrlichen Sonnenuntergang grillierten wir an unserer Feuerstelle. Und dann begannen die Vorbereitungen für die Disco. Es dampfte und duftete aus allen Etagen. Zum Glück wurde diesmal kein Feueralarm ausgelöst. Eigentlich war 24 Uhr Nachtruhe für alle. Aber so manche Mädchen konnten keine Ruhe finden und irrten wie Gespenster durch die Flure. Nur hatten sie die Rechnung ohne Frau Lanckau gemacht, die wohl nie schläft.

Am Sonntag feierten wir einen bunten Gottesdienst in der kleinen, alten Dorfkirche von Trans. Wir sangen unsere Lieblingslieder und hörten die Geschichte aus dem Alten Testament von David und Bathseba. Auch feierten wir gemeinsam Abendmahl. Auf dem Rückweg durften wir in Frau Lanckaus BMW mitfahren. Das ist Tradition. Nun schätzen sie mal, wie viele Kinder passen in einen BMW? Nach dem Putzen – stöhn, stöhn – gab es unsere letzte Mahlzeit. Danke Francesca fürs Kochen. Es war wieder wunderbar und alle sind satt geworden. Bevor uns die Eltern abholten, verabschieden wir uns auf der Wiese und sangen unser Transer City-Lied.

Danke allen Eltern für die Preise, Zöpfe und die leckeren Kuchen! Danke vor allem dem tollen Transer Team: unkompliziert, ideenreich, spontan, lustig, geduldig, einfühlsam, …Danke auch Mathias Solenthaler, der das ganze Geschehen minutiös mit seiner Kamera festhielt.

Rückblick 2011

Bei herrlichem Wetter starteten wir an einem Freitag im September in Untervaz. Unser Weg führte uns in das 1500m hochgelegene Trans. „Natur pur“ erwartete uns dort. So jedenfalls hiess auch unser Thema. Nach dem Abendessen spielten wir Lotto und dann ging es endlich bei Mondschein hinaus in die Natur, wo wir eine Nacht-Schnitzeljagd machten.

Gegen Mitternacht meinten die Erwachsenen, wir wären müde. Da hatten sie sich sehr getäuscht. Denn so mancher „Nachtwandler“ schlich noch drei Uhr über die Flure.

Am Samstag Morgen hatten wir eine Einführung zum Thema „Schöpfung“. Dabei beschäftigten wir uns mit dem Schöpfungsbericht aus dem Alten Testament. Danach starteten die Workshops. Mit Charly Hirsch und den Konfirmanden Lukas und Mia bauten wir Bumerangs, die wir mit Hilfe von Corina Nuccillo bemalten oder besprühten. Aus dem Kellerräumen duftete es herrlich, denn mit Monika Todon und Sara (Konfirmandin) stellten wir Duschbad aus natürlichen Stoffen her. Mit Prisca Allemann gestalteten wir eine Naturcollage, die im KGH zu bewundern ist. Reto Bürkli baute mit uns Steinmonster. Eben: „Natur pur“. Francesca Bärlocher hatte alle Hände voll zu tun, um uns 45 Kinder und 10 Erwachsene satt zu kriegen. Das Essen war wieder köstlich. Am Nachmittag standen Wettkämpfe auf dem Spiel. Bei der Hitze kam uns das Gummistiefelrennen mit wassergefüllten Stiefeln und das Wasserbombenwerfen gerade recht.

Zum Grillieren hatten die Mädchen kaum Zeit, denn sie mussten sich auf die Disco vorbereiten. Da wurde frisiert, geschminkt und Kleider anprobiert, als ob es einen Schönheitswettbewerb zu gewinnen gibt. Gegen Mitternacht fielen dann alle ins Bett und die Leiter waren froh, auch endlich ihr müdes Haupt niederzulegen.

Am Sonntag Morgen gingen wir nach dem Frühstücken in die Kirche, wo wir miteinander Gottesdienst mit Abendmahl feierten. Danach kam die unangenehme Aufgabe: Hausputz. Aber irgendwann ist auch das geschafft. Dann heisst es Abschied nehmen bis zum nächsten Jahr: „Das alte Haus von Transer City hat vieles schon erlebt …“

Herzlichen Dank unseren Konfirmanden und allen Erwachsenen, die uns begleitet und unterstützt haben. Danke allen Müttern, die uns so leckere Kuchen gebacken haben. Sie waren köstlich. Danke für Geschenke und Zöpfe. …