Konf-Kurs
Konfirmation am 29. März 2009 um 10.00 Uhr in der Reformierten Kirche
Mittwoch, 18. März 2009
Update:
Hier sind die
Bilder vom 29.3.2009 ...
Wir freuen uns auf die Konfirmation von Giliane Krättli, Lars Patt, Géraldine Rettich, Tim Kälin, Luca Michels, Yanik Andreoli, Ladina Hug und Ramon Bürkli ... zum Gruppenfoto ...
Der Ökumenische Kirchenchor unter der Leitung von Urs Grazioli wird die Konfirmation musikalisch gestalten.
Wir freuen uns auf die Konfirmation von Giliane Krättli, Lars Patt, Géraldine Rettich, Tim Kälin, Luca Michels, Yanik Andreoli, Ladina Hug und Ramon Bürkli ... zum Gruppenfoto ...
Der Ökumenische Kirchenchor unter der Leitung von Urs Grazioli wird die Konfirmation musikalisch gestalten.
Konf-Tag in der Schweizerischen Schule für Hörbehinderte
Mittwoch, 11. Februar 2009
Am 11. Februar fuhren wir im Rahmen des Konf-Kurses zur Schweizerischen Schule für Hörbehinderte «Landenhof» in Unterentfelden. Als wir im Zug nach Aarau waren, wusste ich noch nicht, was das eigentlich für eine Schule sein sollte und was auf mich zukommt. Also fuhren wir gespannt zu dieser Schule. Nach zwei Stunden Fahrt waren wir endlich am Bahnhof Distelberg bei Aarau. Dann mussten wir ungefähr 8 Minuten laufen, bis wir bei der Schule waren. Wir wurden herzlich begrüsst und wurden in einen grossen, hellen Saal geführt. Da erwarteten uns 6 Schüler/innen. Wir mussten uns in Gruppen aufteilen und danach in einem Postenlauf zu einem von den 6 Schülern gehen. Jeder von ihnen hatte ein Thema über das Gehörlos sein. Es hat mich sehr beeindruckt, was diese Kinder mir erzählt haben. Ich selber hätte zum Beispiel totale Schwierigkeiten mit der Zeichensprache, und bin fasziniert, wenn jemand das beherrscht. Die Schüler/innen haben sich grosse Mühe gegeben und uns viele Dinge erklärt, z.B. wie es zur Gehörlosigkeit kommen kann, etwa wenn jemand keine Haare im Ohr hat. Dann kann ein Hörgerät helfen, das empfindliche Sensoren hat. Wir haben auch Material bekommen zum Lesen. Auf einem Zettel wurden Symbole der Zeichensprache erklärt, damit konnten wir üben, unsere Namen zu zeigen. Eine von unseren Konfirmandinnen wohnt während der Woche in dieser Schule, an Wochenenden darf sie nach Hause. Sie wohnt dort in einer Wohngruppe und hat uns ihr Zimmer gezeigt. Nun können wir uns ein bisschen vorstellen, wie sie lebt und was ihre Gehörlosigkeit bedeutet. Zum Glück hat sie ein Hörgerät und kann damit ihr Leben meistern. Zum Schluss haben wir alle miteinander z`Vieri gegessen. Ich war sehr überrascht von dem ganzen Ausflug, weil ich halt nicht so viel über das alles wusste. Jedenfalls hat sich der Ausflug sehr gelohnt und ich glaube, es hat allen Spass gemacht. Ich bewundere sehr, wie diese Menschen mit solch einer schwierigen Situation umgehen und gelernt haben damit zu leben.
Géraldine Rettich, Konfirmandin 2009
Konf-Tag in der Kantonalen Strafanstalt Sennhof
Mittwoch, 21. Januar 2009
Unsere Konf-Gruppe besuchte am 21. Januar dieses Jahres den Sennhof, die Strafanstalt in Chur. Wir trafen uns vor dem Stadttheater. Von dort liefen wir durch die Altstadt zum Sennhof. Als wir dort eintrafen, empfing uns eine uniformierte Gefängniswärterin. Wir gingen hinein und hinter uns viel die Tür ins Schloss. An den Wänden hatte es Kameras. Wir kamen durch einen Gang zu einem Raum in dem wir unsere Jacken ablegen konnten und eine Plakette mit der Aufschrift «Besucher» an unsere Brust heften mussten. Sie führte uns in die Küche, wo drei Köche dabei waren, das Essen für die Häftlinge zuzubereiten. Ein Koch erklärte uns, dass sie versuchten die Wünsche und Vorlieben der Insassen zu respektieren, wenn jemand zum Beispiel kein Schweinefleisch essen wollte. Wir gingen dann weiter in den Aussenhof, durch eine Werkstatt, in der die Häftlinge mit Holz arbeiteten, zu einem kleinen Sport- und Fitnessraum. In der Freizeit dürfen die Häftlinge diesen Raum benutzen. Danach führte sie uns in eine leere Zelle. Dort konnten wir sehen, wie die Gefangenen leben. Die Zelle misst ca. 3x4 Meter und beinhaltet einen Schrank, Bett, Toillette, Waschbecken, Fernseher und auf Wunsch auch einen PC. Sie erzählte uns von einem Ausbruchsversuch bei dem drei Häftlinge ein Fenster eintraten. Einem gelang bei diesem Versuch tatsächlich die Flucht, die anderen zwei hatten Pech und kamen nicht weit. Nach diesem spannenden Nachmittag fuhren wir wieder mit dem Bus nach Hause.
Ramon Bürkli, Konfirmand 2009
