Nachdem ein halbes Jahrhundert der Zizerser Pfarrer hier predigte,
zog 1975 die erste Pfarrfamilie ins neuerrichtete Pfarrhaus.

Auf Altdekan Pfr. Roland und Pfn. Margreth Härdi folgten 1992 Pfn. Renata und Pfr. Richard Aebi und von 2003-12 Pfr. Dr. Jörg Lanckau und Pfn. Ute Lanckau, die das Pfarramt nach der Auflösung des Pastorationsvertrags mit Haldenstein und der Neuwahl seit dem 1. September 2012 allein betreut (80%). Ab dem 1. August 2017 ist das Pfarramt vakant.

Was macht eine Pfarrerin, ein Pfarrer?

Predigen, klar …

Die klassische Predigt: Fünf Jahre haben wir an der Universität studiert. Wir mussten die Bibel im Original lesen und predigen üben.
Ja, das ist ein Handwerk wie Mauern oder eine Kunst wie Steinmetzen. Eine Predigt soll unser Leben vor Gott beleuchten, die alten Texte lebendig werden lassen und Orientierung geben. Eine Predigt will Sie anregen zum Denken und Handeln. Manchmal predigen wir ganz anders als gewohnt: wir spielen Theater, wir erzählen oder sprechen miteinander im Dialog. Brauchen Sie eine Inspiration? Dann hören Sie mal herein …

Unterrichten …

Im Religionsunterricht vermitteln wir eine religiöse Allgemeinbildung und Grundzüge unserer christlichen Kultur und Ethik.
Ausserhalb der Schule üben wir den Glauben ein: im Kinder-Freizeit-Lager in Trans, in der Sonntagsschule, im Krippenspiel, im Konf-Kurs und in Jugend-und Familiengottesdiensten.

Unser Schwerpunkt: Kinder, Jugend, Familie

Unsere Kinder sind unsere Zukunft. Familien bilden den Kern unserer Gesellschaft.
Wir bieten daher ein reichhaltiges Angebot für Kinder, Jugendliche und Familien an.
Kirche soll zum Anfassen sein, lebendig, echt und inspirierend.

Arbeit in Teams

Keiner ist allein stark. Gemeinsam zu leben und arbeiten, so stellen wir uns das Reich Gottes vor.
Deshalb arbeiten wir konsequent mit Teams, die wir persönlich betreuen.
Wenn sie mitarbeiten möchten, fragen sie uns einfach. Wir freuen uns.

Ein Segen für Sie persönlich …

Menschen brauchen Nahrung und Kleidung.
Menschen brauchen Freunde, Solidarität und Nähe.
Geistliche Nahrung und die Solidarität Gottes kommen in Bibelworten und in der Segenshandlung uns nahe.
So bieten wir eine Segnungsfeier an, für ein Kind nach der Geburt, bei einer Adoption, bei Jubiläen, bei Pensionierung und in allen schwierigen Lebenssituationen.

Wir besuchen Sie …

Zum Geburtstag am Abend des Lebens oder in der Zeit im Spital …
Besuche können Mut machen, Solidarität zeigen und Segen spenden.
Darum werden sich Pfarrerin und Pfarrer Zeit nehmen.

Für eine kurze Nachricht, wer im Spital liegt, wären wir sehr dankbar.

Wenn Sie in irgendeiner Not sind …

können Sie sich ans Pfarramt wenden.
Vielleicht lässt sich die Hilfe einer Organisation oder ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Vielleicht haben Sie auch geistige oder geistliche Hilfe nötig.

Sie dürfen in jedem Fall auf unsere Diskretion bauen — das Seelsorgegeheimnis ist unantastbar.
Terminabsprachen sind unserseits nötig, um unsere Arbeit zu organisieren.

Im Trauerfall …

sind wir besonders für Sie da.
Wir haben Bereitschaftsdienst und kommen auch ins Spital oder heim zu Ihnen, wenn Sie es wünschen.
Einige Hilfestellungen haben wir auf einer besonderen Seite zusammengestellt.

Sie haben viele Fragen …

Theoretisch ist es klar, praktisch noch lange nicht:
Theologie gehört weder nur an die Universitäten, noch stellt sie das Hobby der Pfarrerinnen und Pfarrer dar.
Nach reformatorischem Verständnis ist Theologie gerade auch Sache der „normalen“ Christen inmitten der lebendigen Kirchgemeinde.

Deshalb laden wir theologisch Interessierte ganz herzlich ins Pfarrhaus ein.

Mitzubringen wären Toleranz für Andersdenkende und vor allem die „Sehnsucht nach dem grossen, weiten Meer“ …
… und keine Angst, Sie dürfen alle, wirklich alle Fragen stellen.